Mittwoch, 10. März 2010
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03.04.2010 | 14.00
Jubiläumsausstellung "35 Jahre Ludwigia e.V."
04.04.2010 | 14.00
Jubiläumsausstellung "35 Jahre Ludwigia e.V."
Rötliche Saugbarbe, Garra rufa

Rötliche Saugbarbe, lat.: Garra rufa



Der Garra rufa, zu Deutsch die Rötliche Saugbarbe, ist ein bis zu 14 cm langer, friedlicher Schwarmfisch. Er ist in Asien, Levante und Mesopotamien beheimatet und zählt zu der großen Familie der Karpfenfische.
Es wurde festgestellt das durch knabbern dieser Fische Hautkrankheiten wie Psoriasis, Neurodermitis, Akne, Fußpilz, Mitesser und selbst hartnäckigste Leiden erheblich gelindert werden konnten. Deshalb werden diese Fische in der Türkei auch “Doktorfische“ genannt.
Jetzt ist es möglich diese Fische zu Hause zu halten und eine Eigenbehandlung zu Linderung von Hautproblemen durch-zuführen.

Einrichtung:
Die Größe des Aquariums richtet sich nach der Anzahl der Fische.
Als Richtwert gilt: 10 mittelgroße Fische auf 100 Liter aufbereitetes Wasser. Ein Leistungsstarker Innenfilter oder Außenfilter und ein Heizstab sind erforderlich.
Wasserpflanzen sind nicht erforderlich, sehen aber besser aus und ist auch besser für das biologische Gleichgewicht.
Als Bodengrund gewaschener Kies und Steinhöhlen zum Verstecken.
Zur Ersteinrichtung gehört natürlich auch
das Aufbereiten des Wassers. Am Einfachsten mit Wasse-raufbereiter, das Sie im Zoofachhandel bekommen. Es gibt einfach zu handhabende Startersets.
Wenn die Fische zur Behandlung in einen Badebehälter umgesetzt werden sollen, muss das Wasser natürlich annähernd die gleichen Werte haben wie das Aquariumswasser. (Temp., Wasseraufbereitung).
Besser ist es natürlich sich ein größeres Aquarium oder Be-hältnis anzuschaffen, in dem die Fische bleiben können.

Haltung:
Die Haltung der Fische ist recht unkompliziert. Besser gesagt: sehr Einfach !!!
Geschlechter sind bei Jungfischen nicht zu unterscheiden. Man sollte min. 10 Fische halten damit sich Pärchen bilden können.
Garra rufa sind Schwarmfische mit Rangordnung.
Die Fische fühlen sich bei Temperaturen zwischen 20° und 28° sehr wohl und vertragen Temperaturen bis 36°.
Mit einer dunklen Körperfarbe und rötlich schimmernden Schwanzflosse zeigen die
Fische, das sie sich Wohlfühlen.
Die Fische fressen handelsübliches Flockenfutter für alle Zierfische.

Behandlung:
Badedauer täglich 1-2 Stunden bei einer Temperatur zwischen 30° und 35°. Die Temperatur im Aquarium langsam steigern, um die Fische dann umzusetzen. Plötzliche Temperaturwechsel sind zu vermeiden. Daher sollte Heizleistung des Heizstabs ruhig überdimensioniert sein. Erfahrungen zeigen das auch schon das baden z.B. der Arme positive Auswirkungen auf den ganzen Körper hat.


Was ich noch sagen wollte:

Übrigens sind die Fische auch zum Anschauen. Es sind sehr lustige, ständig mobile Gesellen. Andere Aquarianer geben weit mehr Geld aus für teure, langweilige und empfindliche Fische. Man kann sie auch mit anderen Arten vergesellschaften. Ich habe mir ein 450 Liter Becken eingerichtet. Unsere Tochter (5 Jahre- Neurodermitis) hält öfter die Arme hinein. Sie findet es lustig, "es kitzelt", und alle sind zufrieden. Und die schuppigen, aufgekratzten Hände heilen merklich schneller ab.
Ich bin seit fast 20 Jahren Aquarianer. Da sich die Knabberfische leicht vermehren, gebe ich auch kleinere Stückzahlen ab.
Sie sind "natürlich" entstanden ohne irgendwelche Chemie (Hormone u.ä.).
10 Stück 120 €. Sie sind ca. 2-3 cm groß/ ca. 5 Monate alt. Verkauf an Selbstabholer.
Bei Interesse bitte mailen.
Thomas Walther, Am Ring 4, 19309 Lanz
ZUSAMMENFASSUNG: Haltung- meine Erfahrungen.
10 mittelgroße Fische = 100 Liter Wasserinhalt
Temp. Zur Haltung: ca. 25 °C
Gut Abdecken- beim Hantieren aufpassen. Fische springen!
Leitungswasser mit Wasseraufbereiter verwenden.
1 Teelöffel Speise Salz kann auf 100 Liter gelöst dazugegeben werden.
Alle 2-3 Wochen max 30% Wasserwechsel. Bodengrund absaugen!
Fische mögen gerne Sprudelsteine- auf gute Wasserbewegung der Oberfläche achten.
Versteckmöglichkeiten bieten. Höhlen- Steine.
Nicht übertrieben reinigen !!! -keine Putzmittel !!!
Filter nur reinigen wenn unbedingt nötig- z.B. wenn die Leistung stark nachlässt.
Licht den Pflanzen angepasst. 10 Stunden täglich- 4 Stunden Mittagspause.
Jungfische mehrmals täglich sparsam füttern. Später 2 mal täglich.
Gesunde Knabberfische sind mobil und haben ständig Hunger.
 
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